Freitag, 25. Mai 2012

Lokale Fachleute für Energie, Bau und Umwelt

Naheliegend: Fachleute aus dem Dorf
Das Elektrizitätswerk Männedorf (EWM) engagiert sich bereits seit einiger Zeit in Richtung erneuerbarer Energien zu. Mit der Unterstützung der IG Energie vom Dach wird es noch viel mehr tun können. Seit heute bietet das EWM ein Firmenverzeichnis mit Anbietern aus Energie, Bau und Umwelt.  Das neue Firmenverzeichnis des EWM verzeichnet über zwanzig Männedorfer Anbieter aus Energie, Bau und Umwelt.

  • Wer installiert mir eine Photovoltaikanlage? 
  • Wer hat Erfahrung mit Solarheizungen und Wärmepumpen? 
  • Wo kann ich ein Elektrovelo ausprobieren? 
  • Wer isoliert mir mein Haus? 
  • Welcher Architekt ist auf eneuerbare Energien spezialisisert? 
  • Wer hilft mir bei der Erstellung eines Energiekonzeptes? 

Auf all' diese Antworten findet man die Antwort im EWM-Firmenverzeichnis, denn das lokale Gewerbe bietet mehr, als man oft vermutet.
http://www.infrastruktur-maennedorf.ch/de/energie/firmenverzeichnis/

Donnerstag, 24. Mai 2012

Energieanlässe Ende Mai und Juni

Freitag, 25. Mai, 18.30 Uhr in Hombrechtikon
Besichtigung der Solarstrom-Anlage der Familie Tobler mit Aperitiv, Details unter:

Mittwoch, 30. Mai, 19.30 Uhr in Uetikon
Das Uetiker Forum lädt ein zum Thema
„Energiewende: Potentiale – Lösungen – Sicherheit – Verhalten“ mit einem Referat von Hans-Olivier Schiegg und anschliessender Diskussion im Schulhaus Mitte.

Samstag, 30. Juni, 9.15-14 Uhr in Zürich
Die FDP vom Kanton Zürich lädt ein zum nachhaltigen Energietag im EWZ-Unterwerk Sepmersteig. Besichtigungen und Referate organisiert mit Stadtrat Andres Türler und Kantonsrätin Gabriela Winkler. Details unter: http://www.fdp-zh.ch/images/stories/Mandanten/ZH/FDPKantonZuerich/Dokumente/einladungen/einladung_fdp-energietag%202012.pdf
Zusammengestellt von Regula Baggenstos, FDP Bezirk Meilen, Ausschuss Energie

Mittwoch, 23. Mai 2012

Gratis Solaranlagen für Männedorf

Die CVP Männedorf will, dass die Gemeinde künftig auf eine Bewilligungsgebühr bei Solaranlagen verzichtet. (Zürichsee-Zeitung vom 23. Mai 2012)

Nachdem die CVP bereits im März Andreas Dreisiebner von Solarspar für einen interessanten Votrag über Möglichkeiten der Solarförderung ohne oder mit nur geringer Beteiligung der öffentlichen Hand in Meilen eingeladen hatte, doppelt sie nun in Männedorf nach. Die Petition landet nun auf dem Tisch des grünliberalen Hochbauvorstands Thomas Zwicker. Für die IG Energie vom Dach bereitet solch' prominente Berichterstattung in der Seezeitung das Terrain.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Energieanlässe im Mai

4.-6. Mai Tag der Sonne in Egg
An der 15.Egger-Gewerbeausstellung werden auch Neuigkeiten aus der Solarbranche gezeigt. Infos unter: www.gewerbe-egg.ch und www.kaufmann-egg.ch

5. Mai 9 – 13 Uhr Tag der Sonne in Zollikon
Die Solargenossenschaft Zürichsee mit Sitz in Küsnacht informiert zur Sonnenenergie am Dorfmarkt vor der Migros Zollikon

8. Mai, 20.05 Uhr, 2000 Watt Gesellschaft in Meilen
Infoabend zur Initiative „Energievision 2050“ mit Cornelia Brandes und Andreas Edelmann im Kirchenzentrum Leue, Kirchgasse 2, 2.Stock,

8. Mai, 20 Uhr  „Stromnetz der Zukunft“
Organisiert von der FDP Bezirk Horgen und Knonaueramt im Panorama Hotel Windegg, Hochwachtstr. 3 in Langnau am Albis (auf Albispass). Einladung unter:

10. + 11. Mai auf Kanti Küsnacht
Je Führung durch die grosse Solarstromanlage auf dem Dach des Schulneubaus mit Erklärungen dazu. Wegen Geldengpass beim Kanton hat die Schule mit starker Privatinitiative den Verein www.solecole.ch gegründet zur Finanzierung und Realisierung dieser grossen Solarstromanlage.


12. Mai 9 – 16 Uhr Kurs: erneuern Sie Ihre Gemeinde
Wie können Sie in Ihrer Gemeinde die erneuerbaren Energien fördern? Details zum WWF-Kurs in Zürich unter: http://assets.wwf.ch/edu/gemeinde_energie_2012.pdf

25. Mai Besichtigung Solarstromanlage in Hombrechtikon
Vorgängig zur Jahresversammlung der FDP Hombrechtikon gibt Familie Tobler von 18.30-19.30 eine Einführung mit Besichtigung und Aperitif zur neuen Solarstromanlage an der Kreuzstrasse 8, Details bei der FDP.
Zusammengestellt von Regula Baggenstos, FDP Bezirk Meilen, Ausschuss Energie

Montag, 16. April 2012

Energieberatung: Energie effizient nutzen

Seit kurzem bietet das Elektrizitätswerk Männedorf eine Energieberatung an. Es handelt sich dabei um eine Vorgehensberatung. Herr Wüthrich, langjähriger und erfahrener ehemaliger Leiter des EW berät persönlich und kompetent. Die Erstberatung ist für Leute aus Männedorf gratis. Neben dieser Beratung gibt es wichtige Informationen auch sofort, hier im Netz:
  • Liste der effizientesten Haushaltgeräte: Sparen Sie kWh um kWh Strom und verkleinern Sie dabei Ihre Stromrechnung! Das Verzeichnis umfasst Kühlschränke, Tiefgefrierer, Kochherde, Staubsauger, Wasserkocher, Backöfen, Kaffeemaschinen, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spots, LED- und Sparlampen, Fernseher, DVD, PC-Monitore (Bildschirme), Drucker, Heizungen, Luftentfeuchter, Boiler, Klimaanlagen, Rasenmäher und noch mehr.
  • Testen Sie Ihr Energieverhalten und erfahren Sie, wo und wie Sie es weiter optimieren können; meistens mit ganz kleinen und einfachen Schritten.
  • Energie sparen im Alltag: eine umfassende Informationsseite mit vielen Antworten auf Ihre Fragen, welche partnerschaftlich vom Bund, den Kantonen und den Gemeinden betrieben wird.
Sie fragen sich, weshalb die «IG Energie vom Dach» auf Einsaprungen und Effizenz verweist? Die Antwort ist einfach: Aller Strom, der nicht verbraucht wird, muss man auch nicht produzieren. Mit effizienten Geräten moderner Bauart und vermeiden der teuren Standby-Verluste kann mehr Strom eingespart werden, als ein Kernkraftwerk produziert. Auch dann bleibt noch genug Arbeit für «Energie vom Dach».

Freitag, 6. April 2012

Energieanlässe im April

Do.12.April, 19.30 Uhr, Energiezukunft in Zumikon
Vorträge zu Förderprogramm, Gebäudesanierung und Solarenergie mit anschliessendem Apéro, Einladung unter: http://www.zumikon.ch/documents/4infoanlass_zumikon_flyer.pdf

Sa. 14.April 9-16 Uhr, EcoCar Expo in Küsnacht
Ausstellung von energieeffizienten Autos und neuen Fahrzeugtechnologien, Probefahrten
Einladung unter:  http://www.meilen.ch/documents/FlyerEcoCarExpo.pdf
Zusammengestellt von Regula Baggenstos, FDP Bezirk Meilen, Ausschuss Energie

Freitag, 16. März 2012

Emissionen von Sonnenkollektoren: Bundesggericht pfeift geblendeten Nachbarn zurück


15 min blenden muss man erdulden.

fel. Lausanne · Auch Sonnenlicht, das von einer Solaranlage reflektiert wird, gilt umweltschutzrechtlich als Einwirkung, die lästig oder schädlich sein kann. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichts zu einer Reihe von Sonnenkollektoren auf einem Wohnhaus in Burgdorf hervor. Im konkret beurteilten Fall führen die Immissionen allerdings - so das höchste Gericht - auf dem Nachbargrundstück zu keiner erheblichen Störung des Wohlbefindens. 

Laut dem einstimmig gefällten Urteil der I. Öffentlichrechtlichen Abteilung haben das Verwaltungsgericht des Kantons Bern und das Bundesamt für Umwelt überzeugend dargelegt, dass die Blendwirkung aufgrund der geringen Leuchtdichte und der natürlichen Abwehrreaktion des geblendeten Menschen nicht schädlich sein kann. Das umso weniger, als die Kollektoren nicht permanent Blendungen auslösen, sondern nur während je rund zweieinhalb Monaten im Frühling und im Herbst. Zudem wandert die Lichtspiegelung von West nach Ost und tangiert einen bestimmten Standpunkt nur rund 15 Minuten lang. 

Kommt es aber zu keiner erheblichen Störung des Wohlbefindens auf dem Nachbargrundstück, stellt sich einzig noch die Frage, ob im Rahmen der Vorsorge Massnahmen zur Begrenzung der Emissionen zu treffen sind (Art. 11 Abs. 2 Umweltschutzgesetz). Das wird vom Bundesgericht verneint, da keine Lösungen vorstellbar seien, die mit verhältnismässigem Aufwand zu einer deutlichen Verbesserung der Situation führen könnten. 

Allerdings wird im Urteil aus Lausanne mit Blick auf künftige Anlagen angemerkt, dass es den technologischen Fortschritt im Auge zu behalten gelte. Auch wo für Sonnenkollektoren keine Bewilligung erforderlich ist, müssten daher stets Produkte mit möglichst niedriger Blendwirkung verwendet werden. 
Urteil 1C_177/2011 vom 9. 2. 12.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 16. März 2012