Donnerstag, 26. Mai 2016

50% Rabatt auf die Wasserrechung ohne Komforteinbusse

Wer ist sich wirklich bewusst, dass bei einem konventionellen Wasserhahn 10-12 Liter Wasser pro Minute rauslaufen? Die gute Sparmöglichkeit ist ein Strahlregler; dieser führt zu einer Wasserreduktion von bis zu 50 Prozent. Mit Schweizer Duschköpfen und Mischdüsen von Aquaclic kann man viel Geld, Energie und Wasser sparen. Zu Hause, im Hallenbad, im Betrieb. Mit mehr Komfort, schönem Design und verkalkungsfrei. Am billigsten sind sie bei M-Budget mit dem entsprechenden hässlichen Design. Aber auch die schönen Modell kosten nicht viel.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Photovoltaik lohnt sich auch heute noch

Der Besitzer eines Einfamilienhauses in Wolfhausen hat berechnet, dass seine Familie mit einer Photovoltaikanlage «lediglich» zirka 60 Prozent der verbrauchten elektrischen Energie selber produzieren könnte. In den Winter- und Übergangsmonaten werde er nach wie vor einen Teil externe Energie benötigen. Doch es ist möglich, im Sommer mit einer Anlage von 40 Quadratmetern Solarpanels eine Netzeinspeisung umzusetzen. 

Eine solche Anlage kostet rund 20 000 Franken. Das erscheint als viel Geld, doch die heutigen Vorteile der einmaligen Subventionen des Bundes und der mögliche Steuerabzug machen die Investition durchaus interessant. 

Die berechnete Amortisationszeit von 12 bis 15 Jahren ist sicherlich noch ziemlich hoch, doch es kann als Wertvermehrung des Hauses betrachtet werden, da heute die Anlagenbauer bis zu 25 Jahre Garantie auf die Solarmodule geben. Nach dieser Besprechung ist da schon vorhandenes Interesse am eigenen Solarstrom des Wolfhauser markant gestiegen.

Donnerstag, 28. April 2016

Weshalb der Zürichsee in der Nacht leuchtet

Schlecht ausgerichtete Lampen lassen den See leuchten.
Trotz der Ausweitung von Lichtemissionen in Städten sorgen oftmals kleine Lichtspender für Kritik. So etwa die LED-Installation im Schaufenster des PKZ an der Bahnhofstrasse. Vom 50 Quadratmeter grossen Kunstwerk des britischen Künstlers fühlt sich vor allem der Verein Dark Sky geblendet, der sich gegen zu viel Lichtemissionen einsetzt. Die LED-Installation verletzt Baunormen. In der Baubewilligung habe die Stadt Zürich eine Lichtstärke von 300 Candela empfohlen, was etwa einer Leuchtreklame entspricht, sie leuchtet aber zeitweise mit bis zu 3000 Candela. Dieser Wert entspreche etwa dem Licht von vier Strassenlampen pro Quadratmeter. Das Licht hat Auswirkungen auf zwei in der Nähe stehende Föhren hat, die sich in den letzten Monaten braun verfärbt hätten und von einem Pilz befallen worden sind, berichtet die NZZ.

Nebst der Lichtinstallation an der Bahnhofstrasse gibt es noch hunderte von Lampen, welche weniger die Wege beleuchten, sondern sinnlos in den Himmel zünden. So etwa der MFO-Park in Örlikon. Dort strahlt Licht in der Größe eines Fußballfelds grundlos in den Himmel. Dies stört vor allem die Zugvögel. Aber auch außerhalb der gibt es unsinnige Lichtemissionen. So ist etwa ein Kreisel in Glattbrugg die ganze Nacht hindurch taghell beleuchtet. Interessant ist, dass sogar der Zürichsee in der Nacht leuchte. Die Wasseroberfläche wird in der Dunkelheit zum Spiegel der Lichtquellen anliegender Gemeinden. Vor allem die Hanglage begünstigt einen stärkeren Lichteinfall.

Dabei könnte man mit einfachen Vorrichtungen Lichtemission verhindern. Eine einfache Abdeckung von Lampen gegen oben reicht in vielen Fällen schon. Oder Lampen mit Bewegunsmeldern, die nur dann leuchten, wenn wirklich jemand durchgeht. Eine raffinierte Lösung bietet zudem ein Lichtsystem an der Zürcher Furttalstrasse. Mittels Sensoren wird die Geschwindigkeit der Fahrzeuge gemessen. Dementsprechend wird die Strasse nur dort beleuchtet, wo es nötig ist. Diese Radarvorrichtung erlaubt das Fahren bei Dunkelheit – ohne dabei zu viel Licht zu verschwenden.



Donnerstag, 14. April 2016

Veranstaltungen im April

Auch in der zweiten Hälfte des Aprils gibt es wieder interessante Referate, ein Fest und einen Apéro. Werden Sie neugierig, lassen Sie sich verführen, und werden auch Sie energie-aktiv….

Mi. 20. April 2016, 18-19.30 Uhr:  GV NEZ mit Referaten zu energieeffizientenGebäuden in Zürich
In der Stiftung zum Glockenhof, neben dem Jelmoli, lädt FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann zu diesem interessanten Energieabend ein, mit anschliessendem Apéro. NEZ heisst Neue Energie Zürich und ist eine Untergruppe der AEE Suisse (Aktion Erneuerbare Energien). Einladung: http://zuerich.aeesuisse.ch/agenda

Sa. 30. April 2016, 10-14 Uhr: Einweihungs-Fest Solar-Genossenschaft Küsnacht
Es gibt ein Riesenfest zum Tag der Sonne mit Grill, Musik, Solarbasteln, Probefahren, etc. Kommen Sie auch nach Itschnach zum Werkhof neben dem Coop. Einladung: http://www.solarenergie-zuerisee.ch/

Sa. 30. April 2016, 10 Uhr: Solar-Apéro in Hombrechtikon
Organisier von SSES-Zürich im Restaurant Arcade, anschl. Apéro. Einladung:http://www.sseszh.ch/images/2016_Flyer_Solarapéro-Hombi.pdf


Weitere ZH-Energie-Anlässe

News zur Solarenergie

Donnerstag, 7. April 2016

Jupiii, der Frühling kommt

...und mit dem Frühling kommen auch wieder neue Energie-Anlässe im Bezirk Meilen. Werden Sie neugierig, lassen Sie sich verführen, und werden auch Sie energie-aktiv….

Sa.9.April,  10.30 Uhr: Wasserwirbel-Kraftwerke in Zumikon
Hören Sie von einer neuen Innovation in der Wasserkraft, der Solarverein Zumikon stellt es Ihnen vor im Gemeinschaftszentrum Zumikon. Einladung: http://www.solarverein-zumikon.ch/html/aktuelles.html


Weitere ZH-Energie-Anlässe

News zur Solarenergie

Donnerstag, 31. März 2016

Gratisstrom für St. Gallen oder 100 Franken ins Portenmonnaie

per Knopfdruck
100 Franken gewonnen
Die Stand-by-Verbräuche in Deutschland entsprechen dem Stromverbrauch der Millionenstadt Berlin. Oder, anders ausgedrückt: Zwei Großkraftwerke laufen rund ums Jahr nur für den Leerlauf. Oder um es mit schweizer Worten auszudrücken: Der Stand-by-Verbrauch in der Schweiz entspricht dem Stromverbrauch der Stadt St. Gallen. Ja genau, das kleine rote Lämpchen am Fernseher und die Kaffeemaschine, welche die Tassen warm hält, während ich im Büro arbeite oder schlafe.

Konsequentes Ausschalten von Elektrogeräten ist folglich der einfachste Weg, die Stromkosten zu reduzieren. Die Zeiten, in denen man dafür Knöpfe drückend und Stecker ziehend durchs Haus laufen musste, sind vorbei. Hausautomation kann das einfach für Sie erledigen. Einfacher geht es mit einer Steckleiste mit Schalter:
  • eine Steckleiste für PC, Drucker, Router, WLAN
  • eine Steckleiste für TV, DVD, Surround System
  • etc.
So können mit einem einzigen Knopfdruck alle Geräte, die man zusammen braucht ganz vom Netz genommen werden. Frau Federspiel vom EW Männedorf wird das sofort bemerken, denn die Stromrechnung wird so um rund 100 Franken pro Jahr sinken.

Donnerstag, 17. März 2016

Solarspar – ein erfahrener Partner

(CD/MC) Sonnikon beschließt, etwas fürs gute Klima im Dorf zu tun und eine Solaranlage zu bauen. Den sauberen Strom bietet sie den Sonnikoner zum Kauf an. Selbst übernimmt die Gemeinde die Hälfte des Stroms für den Betrieb der Mehrzweckhalle und von anderen gemeindeeigenen Gebäuden. Das Dach des Feuerwehrmagazins eignet sich am besten für das neue Kraftwerk. Alles ist bereit. Nun sucht der Gemeinderat Partner mit Fachwissen. Er klopft beim Verein Solarspar an. Mit einer Vereinbarung regeln die Partner Aufgabenteilung und Entschädigungen. Finanziert wird das Kraftwerk mit Fremdkapital, z.B. in Form von privaten Darlehen. Auch die Gemeinde schießt einen Betrag ein. Weitere Körperschaften können sich beteiligen. In Sonnikon ist das die Kirchgemeinde. Auch Solarspar kann als zusätzlicher Investor auftreten.

Die Gemeinde hat einen Solarausschuss gebildet, der Werbung macht für das neue Kraftwerk und Stromkäufer akquiriert. Denn bevor das Kraftwerk gebaut wird, muss mindestens die Hälfte der geschätzten Jahresproduktion verkauft sein. Dabei wird der Ausschuss von Solarspar mit Rat und Tat unterstützt – etwa mit individuell angepassten Unterlagen wie Darlehens- oder Stromverkaufsverträgen. Solarspar übernimmt auch das Kraftwerksmanagement. Sie verwaltet und verzinst das Fremdkapital über ein eigenes Konto und bezahlt es nach Ablauf der Laufzeit zurück. Sie führt die Buchhaltung und gewährt jederzeit eine umfassende Transparenz.

Die Solarspar zeichnet auch für den Bau des Kraftwerks verantwortlich. Der Solarausschuss von Sonnikon ist dabei ein wichtiger Gesprächspartner. Als Contractor – also auch als Vertragspartner des zuständigen Stromversorgers und des Dacheigentümers – betreibt Solarspar das Solarkraftwerk. Ist das Kraftwerk am Netz, übernimmt Solarspar oder – wenn vorhanden – das lokale Elektrizitätswerk den eigentlichen Stromverkauf an die zuvor angeworbenen Kunden.

In Sonnikon leben äußerst aufgeschlossene Menschen. Schnell ist die zweite Hälfte des hochwertigen Produkts ausverkauft und es gibt noch mehr Interessierte. Solarspar stellt sicher, dass genügend Strom aus anderen Sonnenkraftwerken zugekauft wird, um den Bedarf zu decken. In weniger fortschrittlichen Gemeinden, wo es mit dem Verkauf von Solarstrom harzt, hat Solarspar auch schon den nicht verkauften Strom übernommen und über andere Kanäle Abnehmer gefunden.

Solarspar bildet nicht nur mit Gemeinden, sondern auch mit privaten Vereinen oder anderen Körperschaften, die Sonnenkraftwerke bauen wollen, erfolgreiche Gespanne, damit die saubere und reichlich vorhandene Energiequelle am Himmel genutzt wird.

Ökologischer Mehrwert
Mit dem Aufpreis für Treibhausgasfreien Solarstrom bezahlen Stromkunden den ökologischen Mehrwert. Mit der Verbreitung der Solarenergie und mit der Verbilligung der Technologie nähert sich der Preis für sauberen Strom immer mehr dem Preis für Normalstrom an. Fachleute rechnen damit, dass die Preisunterschiede innerhalb von zehn Jahren ganz verschwinden. Heute aber schwanken diese Aufpreise für ein hochwertiges Produkt beträchtlich. Das Konsumentenmagazin K-Tipp hat sich die Preise im letzten Jahr näher angesehen und festgestellt, dass die Zuschläge, welche die Elektrizitätswerke verlangen, zwischen 37 und 95 Rappen liegen. Solarspar Vorstandsmitglied Heini Glauser wird im Artikel mit einer klaren Aussage zu den hohen Zuschlägen zitiert: „Solche Preise sind eine Frechheit.“

Meist werden die happigen Aufpreise mit Vermarktungs-, Administrations- und Ökostrom-Zertifizierungskosten begründet. Und damit, dass der Strom aus älteren, teureren Anlagen stamme. Für Heini Glauser eine Ausrede. Solarstrom müsse zu einem Preis verkauft werden, der nur wenig über den heutigen Gestehungskosten liege.