Freitag, 3. August 2012

Energiewende im Allgäu bereits vollzogen

Unscheinbares Dorf auf dem Lande…
Unweit der Schweizer Grenze produziert ein Allgäuer Ort mittlerweile dreimal mehr Strom durch Sonne, Wind und Biomasse, als es selber verbraucht. Die Bürger wurden von Anfang an bei allen Projekten beteiligt. 

Auf den ersten Blick ist in Wildpoldsried alles so, wie es die Tourismusbroschüren für ein richtiges Allgäuer Dorf versprechen. Auf saftig grünen Wiesen heben die braunen Kühe ihre Köpfe beim Vorbeifahren, im Hintergrund des welligen Hügellandes glitzern noch weisse, kantige Gipfel, und im Dorf stehen Kirche, Rathaus und Wirtschaft nebeneinander, alle schön sauber verputzt. Natürlich lacht die Sonne von einem weiss-blauen Himmel.

Erst der zweite Blick auf die rund 200 Photovoltaikanlagen auf Haus- und Stalldächern und die fünf Windräder auf den Hügelkuppen am Ortsrand zeigt, dass in Wildpoldsried im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden die vielbeschworene Energiewende längst begonnen hat.

Mitbestimmung von Anfang an
An der Gemeindeversammlung durchgewunken
Denn die Allgäuer 2500-Seelen-Gemeinde produziert derzeit mithilfe von Sonne, Wind und Biomasse im Jahr 6,4 Megawattstunden Strom und damit mehr als dreimal so viel, wie sie selber verbraucht. Die Wildpoldsrieder sind mehrheitlich begeisterte Energiepioniere. So werde gerade der Bau zweier weiterer Windräder, neuer Photovoltaikanlagen und Biomassekraftwerke konkret geplant oder zumindest angepeilt, erläutert Bürgermeister Arno Zengerle. Für den CSU-Mann heissen die Zauberworte Transparenz und sehr früher Einbezug der Bürger in alle Projekte. Bereits in den neunziger Jahren setzte sich Zengerle für die Nutzung regenerativer Energien ein. Und wurde dafür von seinen Nachbarn als Spinner belächelt und von seinen Parteifreunden angefeindet.

Als er 1996 Bürgermeister von Wildpoldsried wurde, liess er die Mitglieder seiner Gemeinde bald einmal über Pläne für Dächer mit Solarmodulen, Bauern als Stromlieferanten und Windräder als Genossenschaftseigentum abstimmen. Aber auch die Errichtung einer weitgehend mit Holzpellets betriebenen Dorfheizung oder Neubaugebiete mit ausschliesslich Niedrigenergiehäusern standen zur Debatte. «Die grosse Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat damals allem zugestimmt», betont Zengerle stolz. Daraufhin ging man in Wildpoldsried die Energiewende deutlich früher an als andere Gemeinden und auch ohne Blockaden, mitgerissen von einem sehr engagierten und informierten, aber keineswegs überdrehten Bürgermeister.

Feuerwehrlokal
Nun hat man seit 2005 eine Dorfheizung unter dem Rathaus, die über 100 Wohnungen sowie gewerbliche Betriebe wie auch die öffentlichen Gebäude über ein lokales Fernwärmenetz versorgt. Gespeist wird die Heizung mit Biogas, welches gut vier Kilometer ausserhalb des Ortes auf einem Bauernhof erzeugt und ins Dorf geleitet wird, sowie mit Holzpellets. Selbst in Jahren mit ausserordentlich kalten Wintermonaten wie Anfang 2012 benötigt man maximal 1500 Liter Heizöl für das gesamte Dorf. Die Dächer der öffentlichen Gebäude hat man jeweils diversen örtlichen Vereinen zur Verfügung gestellt. Diese haben weitgehend in Eigenregie dort seit 2004 Photovoltaikanlagen installiert. Ein Rentner kontrolliert die jeweiligen Anlagen täglich. Den Erlös aus dem in das lokale Netz eingespeisten Strom können die Vereine für ihre Jugendarbeit verwenden. «Für einen Sportverein mit nur etwas mehr als 1500 Mitgliedern sind 30 000 Euro pro Jahr für Jugendprojekte keine Peanuts», so erklärt Zengerle die Zustimmung der Vereine zu den Glitzerdächern.

Füllen die Gemeindekasse:Windräder
Auch die fünf bestehenden Windräder «gehören» den Wildpoldsriedern. Bei der Planung der zwei neuen Anlagen habe man sogar mehr Interessenten für Anteile gehabt als nötig und dann die Beteiligung der Bürger aus finanztechnischen Gründen plafonieren müssen, erzählt Zengerle. Im Jahr 2011 habe man durch sämtliche Energieprojekte eine Wertschöpfung von mehr als 4 Millionen Euro und eine Reduktion der Kohlendioxidemissionen um 80 Prozent erzielt. Sowohl die Einsparungen bei der eigenen Stromrechnung, die Einnahmen aus dem produzierten Strom wie auch die diversen nationalen wie internationalen Preise, die das Allgäuer Energiedorf mittlerweile bekommen hat, sorgen für anhaltende Unterstützung und immer wieder frischen Elan bei neuen Projekten, so ist im Dorf zu spüren.

Und bei einem Gang durch den Ort und angrenzende Gehöfte sieht man, dass die Einwohner aus ganz unterschiedlichen Gründen von der lokalen Energiewende profitieren. Da Manfred Reichart wegen einer Allergie kein Vieh halten konnte, füttert er jetzt ein Biomassekraftwerk mit dem Gras und dem Mais seiner Wiesen, zusammen mit der Gülle der Nachbarhöfe und einigen Zukäufen – und rettet so den elterlichen Betrieb. Er heizt seinen Hof ebenso wie in Kürze die Häuser diverser Nachbarn und lebt vom Strom, den er nun statt Milch liefert. Nebenbei beweist er mit den unterirdisch angelegten Fermentern, dass ein Biomassekraftwerk keineswegs das Landschaftsbild zerstören muss. Nachbar Hermann Reichart kann nur dank den diversen Photovoltaikanlagen, die er mittlerweile auf jedes Dach seines Betriebes installiert hat, einen neuen und artgerechten Stall bauen. Mittlerweile macht der Gewinn aus dem Sonnenstrom ein Viertel seines Einkommens aus und dient zudem der Bank als Sicherheit für neue Kredite.

Wie für die Reicharts gehört die Nutzung regenerativer Energiequellen für viele Wildpoldsrieder nun zum Alltag. «Für Jüngere ist ein Windrad am Ortsrand völlig normal», erzählt Zengerle, «und die ganz Alten haben schon Schlimmeres erlebt, die regt das nicht wirklich auf. Stänkern tun am ehesten die aus meiner Generation, denen es seit Jahren gut, vielleicht ein bisschen zu gut geht und die alles so erhalten wollen, wie es für sie schon immer war.» Individuelle Lösungen Wildpoldsried ist nun ein Vorzeigedorf. «Gerade in letzter Zeit kommen immer mehr Besuchergruppen», berichtet Zengerle. «Die deutschen Gäste wollen meist wissen, was die Projekte jeweils kosten und warum das hier so einfach ohne Proteste geht. Die Ausländer sind mehr an unterschiedlichen Techniken interessiert.» Erst vor wenigen Wochen waren Leute aus Sumatra und aus Äthiopien da.

Gerade individuelle Lösungen, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten vor Ort, könne man nicht nur im Allgäu, sondern an vielen Orten auf der Welt realisieren, ist der Bürgermeister überzeugt. Auch die Forschung hat Wildpoldsried entdeckt. Zusammen mit den Allgäuer Überlandwerken und zwei Hochschulen testet Siemens, wie man ein Stromnetz, in das viele Erzeuger im Tagesverlauf unterschiedliche Mengen an Strom einspeisen, stabil halten und steuern kann. Denn manchmal kommt es im Allgäuer Energiedorf innert einer halben Stunde zu Leistungsunterschieden von bis zu acht Megawatt. Viele neu installierte Geräte messen nun Einspeisemengen oder Nutzerverhalten. Computersoftware soll dann Stromverbraucher oder auch die Wechselrichter an den Photovoltaikanlagen bedarfsgerecht steuern. Erprobt wurde auch, welche Rolle Elektroautos als Stromspeicher spielen können. Wildpoldsried sei im Kleinen jetzt schon das, was man dereinst in ganz Deutschland erwarte, heisst es bei Siemens.  
Quelle: NZZ, 3. August 2012

Sonntag, 22. Juli 2012

Gründungsanlass: Diskussionen Rahmenbedingungen (Protokoll)

Wenn ein Produkt attraktiv ist und sich rechnet, kommt der Durchbruch von allein – falls die Rahmenbedingungen stimmen. In erster Linie müssen die Rahmenbedingungen einfach sein. Das fängt an bei den Baugesuchen (was muss eingereicht werden?), geht über die Gebühren (z.B. Bewiiligungs-, Konzessions- oder heute bei Einspeisern doppelt verrechneter Netzgebühr) bis zu möglichen Subventionen, Vergütungen und Steuern.

Folgendes kristallierte sich in den drei Gruppendiskussionen heraus: Die Gemeinde soll und muss Vorbild sein, insbesondere bei ihrem eigenen Liegenschaftenbestand. Als Vorbild kann die Gemeinde zeigen, was heute schon alles möglich ist und viele privaten Besitzer animieren, da zumindest vom Aufwand her auch ein ideeller Ansatz bleibt. Selber an beliebigen Orten Anlagen zu erstellen sei jedoch nicht Aufgabe der Gemeinde.

Indem allen bestehenden Stromprodukten des EWM lokal produzierter erneuerbare Energie beigemischt würde, wäre die Frage der Abnahme gelöst. Finanziell wären die Auswirkungen auf den einzelnen Bezüger gering. Gerade auch wegen seiner Einfachheit waren manche Teilnehmer einem solchen Modell zugetan; ein Opponent warnte jedoch davor im Hinblick auf den liberalisierten Strommarkt.

Da die Warteliste für die kostendeckende Einspeisevergütung des Bundes (KEV) auf weit über 15 000 Anlagen angestiegen ist, bieten an verschiedenen Orten die Gemeinden einen höheren Preis bei der Rücknahme elektrischer Energie als «Übergangs-KEV», teilweise auch zeitlich befristet (Meilen: 3 Jahre). Ein solches Modell können sich die meisten Teilnehmer auch für Männedorf vorstellen.

Ein heikles Thema sind Subventionen oder Kostenbeteiligungen der öffentlichen Hand. Uetikon, Meilen, Baar, Wiler, St. Gallen oder auch Zürich bieten solche an. Immer für Photovoltaik, teilweise auch für Solarthermie. Die prozentualen, realtiven (pro kWp, pro m2) oder festen Beträge variieren beträchtlich. Während ein Hausbesitzer überzeugend darlegte, dies sei einfach einmalig und unbürokratischer als z.T. jahrelange Vergütungen zuerst von der Gemeinde und später vom Bund, sind für fast alle «Subventionen» ein rotes Tuch.

Wenn es nach den Teilnehmern der Diskussion geht ist für Männedorfs Photovoltaikanlagen ein kostendeckender Preis seitens des EWM denkbar. Indem es diesen erwirtschaftet, indem es den Strom an alle Haushalte liefert, war noch umstritten. Da keine Subventionen ausbezahlt werden sollten, bleiben für solarthermische Anlagen entweder steuerliche oder ideelle Förderung (wobei letzteres eigentlich keine Rahmenbedingung ist).

Einig waren sich alle, dass das Bewilligungsprozedere einfach und günstig sein muss.

Moderation: Etienne Ruedin

Freitag, 20. Juli 2012

Gründungsanlass: Diskussionen Vision, Mission und Aufgaben (Protokoll)

These Vision: «Bis 2050 werden 70% des Solarpotenzials genutzt.» Das entspricht ca. 20% des Bedarfs an Elektrizität.
  • Solarthermie ist zu berücksichtigen (alle lokal produzierte Energie)
  • 2050 ist sehr langfristig. Die Vision soll noch zu Lebzeiten Realität werden  
  • Der Strommix des EW Männedorf ist ausschlaggebend: eine Änderung ist einfach, verständlich und daher gut zu kommunizieren  
  • Männedorf ist zur Zeit die Gemeinde an der Goldküste, welche am wenigsten aus dem Solarpotenzial macht. Die Vision könnte sein, Leader an der Goldküste zu werden
  • Neben der lokalen Produktion sind die Partnergemeinden mit einzubeziehen, insbesondere in den Bergregionen, da höhere Effizienz/Sonneneinstrahlung  
  • Eine Sensibilisierung ist nötig: Es muss nicht das eigene Dach sein, auf dem die Anlage entsteht. Gemeinsame Anlagen sind effizienter
  • Die Solarenergie kommt sowieso. Die Gegner sind aber die «Grossen», welche ihre Investitionen schützen  

These Mission: «Wir unterstützen Bau- und Betrieb & ermöglichen Neugeschäft für lokales Gewerbe»
  • Solarenergie muss sichtbar sein, damit die Leute mitmachen. Daher Anlagen im Dorf priorisieren, welche auch für alle Sichtbar sind
  • Private Initiative muss gefördert werden, nicht Gemeinde- oder Staatsinvestitionen
  • Auch das Energiesparen muss gefördert werden (2000W-Gesellschaft)  

These Aufgaben: «Finanzierung, Dachflächenvermittlung, Wissenstransfer, Anbieter-/Bezüger-Plattform, Politik»

Finanzierung:
  • Muss einfach sein
  • Minimaler Beitrag der öffentlichen Hand (Wirkungseffizienz)
  • Kosten/ Nutzen aufzeigen können; für Gemeinde wie auch für Private (inkl. Risiken)
  • Pooling von Finanzen anzustreben
  • Wieviel Mehrkosten für die Abnehmer?
Dachflächen:
  • Was passiert, wenn ein Haus z.B. vererbt wird?
  • Musterverträge wären hilfreich
  • Auch Partnergemeinden einbeziehen oder gar die optimalsten Flächen in der ganzen Schweiz mit einbeziehen
Wissenstransfer:
  • Systemübersicht fehlt als Einzelperson
  • Marketing für Stromsparen ebenfalls nötig (nicht nur Mehrproduktion, sondern auch weniger Verbrauch ist nötig)
  • Einfache Baubewilligungen und Beratung bei Baufragen sind nötig, die Hindernisse sind Komplexität und Aufwand in diesem Bereich
  • Interessen transparent machen: Wer will eine eigene Anlage bauen? Wer will gemeinsame Anlagen bauen?
Politik:
  • Vorschriften für Neubauten verschärfen: Neubauten sollen ausgeglichene Energiebilanz im Betrieb haben (Null- oder Plus-Energiebauten); Thermische Anlagen als Vorgabe
  • Zu verschärften Vorschriften für Neubauten: Die individuelle Situation von Neubauten muss berücksichtigt werden, nicht überall sind solche Anlagen wirtschaftlich  

Moderation: Thomas Zwicker

Mittwoch, 18. Juli 2012

Energie vom Dach erfolgreich gestartet

Dies sind einige Impressionen vom Informations- und Diskussions-abend vom 11. Juli 2012. Die Plakate sind in lesbarem Format auf dieser Seite abgebildet:




Montag, 16. Juli 2012

Männedorf peilt 20 Prozent erneuerbare Energie an

Ausriss aus der Zürichsee-Zeitung vom 13. Juli 2012
Die Zürichsee-Zeitung berichtete über den Anlass vom 11. Juli. Gemäss der Seezeitung löste die IG Energie vom Dach ein positives Echo aus. Dagegen liess der Gründungsanlass einige Fragen noch offen – für den künftigen Vorstand bleibt also noch einige Arbeit zu tun. Wichtige Impulse kamen nicht nur vom Gastreferenten Andreas Dreisibner, sondern auch aus dem Publikum: «Neue Energieformen sind nicht nur Solarenergie. Wir müssen solche Projekte in einem breiten Rahmen angehen», erinnerte Architekt Florian Niggli die Versammlung.

Ein weiterer Redner verlangte einen aktiveren Gemeinderat: «Auch die Politiker sollten sich vermehrt für natürliche Energieformen einsetzen», forderte er. Dieser Ansatz ist sicher richtig. Eine Herkules-Aufgabe wie die Energiewende kann nur erfolgreich gemeistert werden, wenn alle zusammenspannen: Private, hauseigentümer, Investoren, Unternehmer und Politiker; jeder in seinem Spezialgebiet. Wo es bei den Rahmenbedingungen noch klemmt, haben die an der Versammlung anwesenden Gemeinderäte bereits zu hören bekommen. Manche Teilnehmer haben sich für eine Mitarbeit in dieser oder jener Form gemeldet. Wer am 11. Juli nicht dabei sein konnte, kann sich immer noch mit dem Kontaktformular (rechts unten) bei der IG Energie vom Dach melden.

Montag, 9. Juli 2012

Veranstaltungen im Sommer

An der sonnigen Goldküste, auch Solarküste genannt, wird sogar an heissen Sommerabenden zur Energiewende diskutiert:

Mittwoch, 11. Juli 20.15 in Männedorf
Im Gemeindesaal (bergseits vom Bahnhof), diskutieren Vertreter von Gemeinderat, Elektrizitätswerk und Gewerbe über mögliche Fördermöglichkeiten für den verstärkten Ausbau der Nutzung der Solarenergie. Details im neuen Blogg unter: http://energievomdach.blogspot.ch

Freitag, 14.Sept. Bluetec in Winterthur
Der Marktplatz für effiziente Energielösungen und erneuerbare Energien: http://www.blue-tech.ch  Besuchen Sei die Tagung „erneuern Sie ihre Gemeinde“, Details und Anmeldung unter: http://www.blue-tech.ch/files/53/blue-tech2012_tagung-workshops_14092012.pdf


Schweizer Stadtwerke planen Energiewende
Der Verein Swisspower von den Schweizer Stadtwerken plant die Energiewende mit einem Masterplan, Details unter: http://www.presseportal.ch/de/pm/100004643/100721181/die-energiewende-anpacken-swisspower-stadtwerke-unterzeichnen-masterplan-2050

Das Solarpotential der Schweiz ist riesig
Solarnews unter: http://solarmedia.blogspot.ch/2012/06/solarpotential-der-schweiz-riesig.html

Quelle: FDP Bezirk Meilen, Gruppe Energie / Regula Baggenstos

Donnerstag, 5. Juli 2012

Gründung IG Energie vom Dach Männedorf

Sie interessieren sich für die neue IG Energie vom Dach in Männedorf und den Gründungsanlass vom 11. Juli. Hiermit erhalten Sie nun die wichtigsten Informationen zu diesem ersten Treffen. Unser erstes Treffen verstehen wir als Informations- und Diskussionsplattform, um ein gemeinsames Vorgehen in der IG zu erarbeiten.

Agenda:
☼ Begrüssung und Einleitung (Thomas Zwicker, Gemeinderat, Unternehmer; 15 min):
- Was die IG in Männedorf bewirken kann
- Welche Themen die IG vertreten und stärken soll
☼ Impulsreferat (Andreas Dreisiebner, Geschäftsleitung Solarspar; 15 min):
Rahmenbedingungen für erfolgreiche Solarprojekte am Beispiel des Vereins «Solarspar»
☼ Gruppendiskussionen (mit Rolf Eberli, Gemeinderat und Unternehmer, sowie Etienne Ruedin, Informationsmanager; 45 min)
- Welche Themen sollte die IG aus Ihrer Sicht (zusätzlich) angehen?
- Wie schaffen wir die nötigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Solarprojekte in Männedorf?
- Welche konkreten Aktionen würden Sie unterstützen?
☼ Zusammenfassung (Thomas Zwicker, Rolf Eberli, Etienne Ruedin; 15 min)
☼ Nächste Schritte und Verabschiedung (Thomas Zwicker; 10 min)

Wir treffen uns am Mittwoch, 11. Juli um 20:15 im Gemeindesaal.

Der offizielle Teil wird ca. 1½-2 Stunden dauern. Gerne gehen wir danach gemeinsam noch im geselligen Rahmen weiter diskutieren. Wir freuen uns auf eine spannende, innovative Gesprächsrunde mit Ihnen am kommenden Mittwoch im Gemeindesaal.

PS. Sie dürfen gerne weitere Personen einladen. Dazu finden Sie das Flugblatt «Energie vom Dach».